Tag der Physik - Ein Blick hinter die Kulissen
Seit langer Zeit hat das Institut für Physik der Universität Kassel mit all seiner Vielfältigkeit am Sonntag, den 28. Januar 2007, mal wieder die Tore für die Öffentlichkeit geöffnet und Schülern, Studenten, Eltern, kurz: allen Interessierten einen Blick hinter die Kulissen ermöglicht.
Die Resonanz, die dieses Angebot erhielt, war überwältigend! Nicht nur dass sich schätzungsweise 800 Besucher die spannende Welt der Physik erklären ließen, sondern auch die Presse sowie das Fernsehen waren dabei.
Ein besonderer Höhepunkt war die mitreißende Rede des Präsidenten der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Herr Prof. Dr. E. Umbach, über die „Perspektiven der Physik“. In einem vollen Hörsaal hat Herr Umbach nicht nur herausgestellt, „dass die Kasseler Physikfakultät in der Fachwelt einen ausgezeichneten Ruf genießt“ sondern gab auch den folgenden Rat an die künftigen Studierenden weiter: „Wählen Sie eine Fakultät mit hoher Forschungsqualität der Professoren und mit kleiner Studierendenzahl. Der Fachbereich Physik der Universität Kassel erfüllt diese Voraussetzungen übrigens ziemlich gut.“
Außer diesem exzellenten Vortrag gab es noch viele andere spannende Einblicke in die Welt der Physik: In Laborführungen konnten die Besucher sich ein Bild machen von der Faszination der modernen Laserphysik und der Nanostrukturphysik. Die Experimente zum Anfassen richteten sich an die unterschiedlichsten Alters- und Wissensstufen. Die Profis unter den Besuchern konnten Ihr Physikwissen in einem Physikquiz überprüfen, bei dem es interessante Preise zu gewinnen gab. Kurz: es wurde überzeugend vermittelt, dass alle Bereiche des täglichen Lebens von den Erkenntnissen der physikalischen Grundlagenforschung und deren praktischer Umsetzung beeinflusst werden, sei es die multimediale Umwelt oder auch die Medizin- und Energietechnik.
Zusammenfassend gesagt, sind sich alle einig: der Tag der Physik war ein voller Erfolg! Das Engagement, die Motivation und die Begeisterung aller Beteiligten ist mit Sicherheit als Funke auf die Besucher übergesprungen. So wurde es für niemanden langweilig: die kleinsten Besucher kamen genauso auf Ihre Kosten, wie Spezialisten aus der Forschung.