Was
man braucht, um den Versuch durchzuführen
eine Küchenreibe
einen sauren Apfel
4 Filmdosen
3 Kohlestäbe
3 Zinkstäbe oder -streifen
eine rote Leuchtdiode
4 Kupferdrähte (2 x 10 cm und 2 x 20 cm) oder 4 Experimentierkabel mit Krokodilklemmen.
Wie
man den Versuch durchführt
Die von der Batterie gelieferte elektrische Leistung ist so gering, dass damit nur eine Leuchtdiode zum Leuchten gebracht werden kann. Um das Leuchten besser erkennen zu können, setzt man die Diode in eine Filmdose ein. Dazu bohrt man in den Boden der Filmdose ein kleines Loch und steckt die beiden Beinchen der Leuchtdiode nach außen durch (siehe Foto).
Der Apfel wird gerieben und der Brei in die drei restlichen Dosen verteilt (die Dosen sollen richtig bis zum Rand gefüllt sein). Man stellt je einen Zink- und einen Kohlestab in jede Filmdose. Nun verbindet man die Stäbe mit dem Draht wie auf dem Foto gezeigt. Der Stromkreis wird über die Leuchtdiode geschlossen (Kohlestab der ersten Dose und Zinkstab der dritten Dose).
Die Leuchtdiode leuchtet nur, wenn die Polung der Batterie stimmt: Das lange Beinchen der Diode muss mit dem Minuspol der Batterie, das ist der Kohlestab, verbunden werden. Das kurze Beinchen der Diode kommt an den Zinkstab, der den Pluspol der Batterie darstellt.
Wertvolle Tipps für das Gelingen des Versuchs
Der
Versuch sollte sehr sorgfältig durchgeführt werden. Die Zink- und die Kohlestäbchen
in jeder Dose dürfen sich nicht berühren! Die Zinkstreifen oder -stäbe bekommt man beim Schlosser (metallverarbeitende Betriebe) und die Kohlestäbchen im Fachgeschäft für
Zeichen- und Malbedarf.
Kleiner
Tipp: Wenn
man im Handel nichts bekommt, kann man auch eine leere Taschenlampenbatterie
zerlegen. Darin findet man je einen Kohlestab und einen Zinkbecher. Vorsicht!!
Nur Zink-Kohle Batterien verwenden, keine Alkali-
Batterien oder Akkumulatoren. In
den Batterien befindet sich auch giftiges und ätzendes Material. Handschuhe und Augenschutz! Nicht essen oder trinken! Von
Nahrungsmitteln fernhalten.
Was
beim Versuch zu beobachten ist
Die
Diode leuchtet. Wir haben elektrischen Strom zum Fließen gebracht.
Was fachlich hinter dem Versuch steckt
Dieser
einfache Versuch zeigt, wie eine Batterie im Prinzip aufgebaut ist. Obwohl es
verschiedene Arten von Batterien gibt, so ist das Prinzip trotzdem immer gleich.
Es findet Ladungstrennung durch einen chemischen Prozess statt. Es gibt zwei elektrische Pole, einen Plus- und einen Minuspol, die sich in einem Elektrolyt (Säure oder Lauge) befinden.
Um genügend große Spannungen zu erzeugen,
Was
der Versuch mit dem Alltag zu tun hat
Es
ist die einfache Darstellung von Batterien, die wir in täglichem Leben finden
(in Taschenlampen, Spielzeug, Fernbedienungen usw.).
Der Versuch kann auch mit Essig anstelle von Apfelbrei durchgeführt werden.
Welche
Versuche gut dazu passen